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Die Tretjakow Galerie in einer Stunde

1. März 2018

Die Tretjakow Galerie ist ein großes Museum, um nicht lange suchen zu müssen – die genaue Adresse für einen Ausflug in die Alte Tretjakowka ist Lawruschinsky pereulok 10, dort wird russische Kunst von den Anfängen bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gezeigt. Daneben, im Ingenieurskorpus, finden wechselnde Ausstellungen statt und werden Vorträge gehalten. Die Kunst des 20./21. Jahrhunderts findet man in der Neuen Tretjakowka am Krymskij Wal 10, fußläufig gut von der Alten über Fußgängerzonen an der Moskwa entlang zu erreichen.

Von Vorteil ist, auf die richtige Zeit zu achten – in den Schulferien ist es oft sehr voll. Und da wir wenig Zeit haben, ist es sinnvoll, sich vorher mit den einzelnen Gebäuden bekannt zu machen und eine Karte zu nutzen, auf der Website des Museums findet man sie unter https://www.tretyakovgallery.ru/en/for-visitors/museums/tretyakovskaya-galereya/.

Vorher sollte man sich auch überlegen, welche Etappe einen besonders interessiert. Schon allein für die Betrachtung der Gemälde Serows könnte man eine volle Stunde verwenden.

Will man die Hauptattraktionen schnell ansehen, folgen hier fünf Bilder, die sich in verschiedenen Sälen auf unterschiedlichen Etagen befinden. Und unterwegs lässt man sich bestimmt von anderen Klassikern ablenken …

Die „Dreifaltigkeit“ von Andrej Rubljow, 1. Etage, Saal 59, ist eine der wichtigsten russischen Ikonen. Rubljow malte sie um 1411.

Auch eine andere bedeutende Ikone, die der Gottesmutter von Wladimir, befindet sich in der Lawruschinskij Gasse, in der Nikolajkirche, die an den Ingenieurskorpus angrenzt.

„Das Mädchen mit den Pfirsichen“, Saal 40, ist ein eins der bekanntesten und schönsten Porträts von Valentin Serow, das in den Räumen der 1. Etage ausgestellt ist, die der Kunst des Silbernen Zeitalters gewidmet sind. Er malte es 1887. Mit seinen hellen Farben und dem lockeren Pinselstrich markiert es den Beginn des russischen Impressionismus.

Außerdem sind dort Werke Polenovs, Lewitans und Nesterows zu finden.

In der zweiten Etage im Saal 10 hängt Alexander Iwanows „Die Erscheinung Christi vor dem Volk“, das Hauptwerk des Künstlers, an dem er zwischen 1837 und 1857 arbeitete. Angeblich fallen vor diesem Gemälde besonders viele Betrachter in Ohnmacht.

Im Saal 25 hängt Iwan Schischkins „Ein Morgen im Kiefernwald“. Schischkin gilt als ein hervorragender Maler von Naturlandschaften. Für seine Werke fertigte er unendlich viele Naturstudien an.

Im Saal 31, der dem Schaffen Repins gewidmet ist, finden wir sein Gemälde „Iwan der Schreckliche und sein Sohn Iwan am 16. November 1581“ – auch ein Bild, das eine sehr starke Wirkung ausübt.

Um wieder zu sich zu kommen hilft vielleicht ein Abstecher in den Museumsladen.

 

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From → Museen

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