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Dörte Hansen „Altes Land“

1. Dezember 2017

Dörte Hansens „Altes Land“ schaffte es 2015 auf Anhieb in die Bestsellerlisten des Buchhandels, nun endlich auch in unseren Lesekreis.
Dörte Hansen wurde 1964 in Husum geboren, studierte u.a. Linguistik und arbeitete bis 2012 als Journalistin bis 2015 ihr erstes Buch erschien.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Leben von Vera Eckhoff, die 1945 als Flüchtlingskind ins „Alte Land“ kam und mit ihrer Mutter in einem alten reetgedeckten Fachwerkhaus eine Bleibe fand.
„Dit Huus is mien und doch nich mien, de no mi kummt, nennt’t ook noch sein“ Dieser Spruch, der über dem Eingang des Hauses steht, zieht sich durch das ganze Buch und erzählt uns die Geschichte der Bewohner und Besucher. Denn 50 Jahre später flieht auch Veras Nichte Anne aus der Großstadt, aus ihrem bisherigen Leben in dieses Haus auf dem Lande. Was verbindet diese beiden Frauen und kommen sie auch an in diesem Haus, in der Wirklichkeit?
Dörte Hansen koppelt in ihrem Buch zwei Erzählstränge: die Flüchtlingsproblematik mit dem Großstadtleben und der Sehnsucht nach der Landidylle.
Humorvoll, mit viel Ironie charakterisiert sie ihre Figuren, schreibt über nicht verarbeitete Trauer und Sprachlosigkeit nach dem Krieg sowie über verklärte Vorstellungen über das Landleben bis heute.
Ein sehr lesenswertes, unterhaltsames Buch!

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From → Buchtipps

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