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Antonia Arslan: Das Haus der Lerchen

1. Mai 2017

Die ergreifende Familiensaga aus Armenien spielt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Anatoli-en. Dort liegt paradiesisch mitten in den Bergen das „Haus der Lerchen“, das Landhaus der großen Familie des Apothekers Sempad. Hier tafeln er, seine Frau Shushanig, ihre sieben Kinder sowie zahlreiche Verwandte an üppig gedeckten Tischen oder verweilen im prächtigen Rosengarten. Und alle warten gespannt auf den Besuch von Yerwant, Sempads Bruder, einem angesehenen Arzt, der nunmehr in Italien lebt. Doch es ist eine schwere Zeit, der Erste Weltkrieg ist ausgebrochen und in der Türkei kommt es immer häufiger zu Feindseligkeiten gegen die armenische Bevölkerung bis hin zu schweren Pogromen. Im Haus der Lerchen kommt es zu einem Blutbad, dem die Männer der Familie zum Opfer fallen. Die armenischen Frauen werden auf einen Todesmarsch durch die Wüste geschickt, den türkischen Begleitern ausgeliefert. Das Buch, das autobiografische Züge aufweist, ist ein wichtiger und sehr aufwühlender Beitrag zur Erinnerungskultur.

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From → Buchtipps

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