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Kosmos-Moskau

30. März 2017

Seit den Tagen, als Sputnik 1 als erster Satellit die Erde umkreiste und Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum flog, wurden diese Erfolge zu einem wichtigen Teil des Stolzes und des Nationalempfindens der Russen. Wer der „kosmischen“ Route durch Moskau folgt, kann sich leicht davon überzeugen.

Das Hotel Kosmos
Das am Prospekt Mira und der Metrostation WDNCh gelegene Hotel ist das größte Russlands.
25 Stockwerke beherbergen 1 777 Zimmer. An sonnigen Tagen verwandelt sich die riesige Fassade in einen gigantischen gleißenden Stern.

Kosmonautik-Museum
Auf der anderen Seite hinter der Metrostation befindet sich das Kosmonautik-Museum. Es wurde an-lässlich des zwanzigsten Jahrestages des Gagarin-Flugs eröffnet. Mehr als 75 000 interessante Exponate werden in den Fonds aufbewahrt. Zu ihnen gehören auch Geräte für die Vorbereitung der Kosmonauten, ein Mondfahrzeug, Raumstationen sowie eine Kabine des Raumschiffes Buran.

Eine der bekanntesten Fußgängerzonen der Hauptstadt ist die Allee der Kosmonauten, die zum Monument Bezwinger des Kosmos führt. Das Denkmal stellt einen 107 Meter hohen Obelisk dar, der mit Titanpaneelen verkleidet wurde. Er symbolisiert den Schweif, den die Rakete beim Start hinterlässt. Die oberste Stufe ist geschmückt mit arbeitenden Sowjetmenschen.

Wohnhaus-Museum von S. P. Koroljow
Ein Stück weiter in der 1. Ostankinskaya ul. ist das zweigeschossige Wohnhaus des Akademikers Koroljow zu sehen. Koroljow war ein begnadeter Konstrukteur und Manager. Er gilt als Pionier der sowjetischen Raumfahrt. Seine Witwe stellte dem Museum originale Ausstellungsstücke zur Verfügung. Das sind beispielsweise Konspekte des jungen Koroljow-Studenten, ein Notizbuch und andere persönliche Gegenstände.

Gagarin-Denkmal
Weithin sichtbar ist das hohe Kosmonautendenkmal, das sich auf dem Gagarin-Platz befindet. Es be-steht aus Titan. Zu seinen Füßen steht ein Modell des Raumschiffs „Wostok“, mit dem der erste Mensch in den Kosmos geflogen ist.

Wolkow-Denkmal
Dieses Denkmal für den Kosmonauten Wladislaw Wolkow in der Nähe der Metro Woykowskaya erinnert an die tragischen Ereignisse am 30. Juni 1971, als alle Besatzungsmitglieder der Sojus-11 während des Landevorgangs ums Leben kamen.

Neben dem Institut für Militärmedizin in der Alleya Petrovsko-Razumovskaya steht ein Denkmal für einen Hund – den ersten Kosmonautenhund Laika. Der Körper einer Rakete geht in eine Handfläche über, auf der sich Laika stolz erhebt. Auch ihr Schicksal war tragisch – Laika starb nach fünf Stunden Flug an Überhitzung und Stress.

Denkmal für den ersten Sputnik
Neben der oberirdischen Station der Metro Rizhskaya steht eine Skulptur, die einen Arbeiter darstellt, der einen Sputnik in der Hand hält.

Ein ähnliches Monument steht in Ismaylovo an der Kreuzung der 9. Parkovaya ul. und des Sirenevy Bulvar. Die Anwohner nennen es liebevoll Kranich.

Das Moskauer Planetarium
In den Sälen des Planetariums, ul. Sadovaya-Kudrinskaya 5, Metro Barikadnaya, werden verschiedene Programme demonstriert. Das interaktive Lunarium zeigt die Wirkung physikalischer Gesetze und Naturerscheinungen.
Daneben gibt es viele interessante Programme und Veranstaltungen, beispielsweise Konzerte wie am 15. April anlässlich des 55. Jubiläums des Gagarin-Fluges. Das Show-Orchester Mooncake und das Planetarium zeigen auf der Kuppel des Großen Saales die Show „Kosmische Odyssee“.

Multimedia-Projekt Solaris
Im Zentrum Artplay wurde ein interessanter Raum mit vielen Installationen geschaffen, die dem Thema Kosmos gewidmet sind. Das interaktive Programm lässt die Besucher sich nicht nur in den kosmischen Weiten verlieren, sondern auch durch heiße Lava gehen oder hören, wie seine Stimme auf dem Mars oder der Venus klingt.

Übrigens – es werden wieder neue Kosmonauten gesucht. Sechs bis acht zukünftige Kosmonauten werden seit dem 14. März ausgesucht, um als erste mit dem neuen Raumschiff Föderation auf den Mond zu fliegen.

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From → Landeskunde

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