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Senfpflaster

11. Januar 2016

Senf ist eine gelbliche Würzpaste, die kaum jemandem unbekannt sein dürfte und die auch in unserer Küche nicht fehlen sollte. Weltweit existieren über vierzig Arten der Senfpflanze und somit auch ver-schiedene Arten der Verarbeitung.
Die Anwendung des Pflasters kann sehr schnell den Schmerz verringern, es wirkt entzündungshem-mend, beschleunigt den Gesundungsprozess und vergrößert die Beweglichkeit des Bereichs, auf dem es aufliegt.
Das Senfpflaster besteht aus einem Blatt, dass mit einer Masse aus Senfsamen bedeckt ist. Legt man es auf, verstärkt sich an dieser Stelle als Folge der Erweiterung der Blutgefäße die Blutzirkulation. Heute muss man es nicht mehr selbst herstellen, sondern kann es in jeder Apotheke preisgünstig kaufen. Es ist mir noch aus meinen Studienzeiten bekannt. Es half einfach gegen fast alle Beschwerden und wurde oft eingesetzt. In früheren Zeiten schütteten die sibirischen Bauern Senfpulver in ihre Socken, um so die Erkältung in wenigen Tagen loszuwerden. Auch heute noch legt man bei Husten und Schnupfen ein Senfpflaster auf die Fußsohlen. Oder man benutzt es als Auflage auf die Brust bei Atemwegsbeschwerden, Husten, Erkältung und Bronchitis.
Schnell hilft es bei Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, Hexenschuss. Einfach auf die entspre-chende schmerzende Stelle auflegen und schon durchströmt wohltuende Wärme den Körper.
Vorsicht – die Senfpflaster führen zu starken Hautreizungen und –rötungen!

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From → Bräuche

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