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Aktuelles

 

Synthposium

Das Festival der neuen Kultur läuft in Moskau vom 24. bis zum 27. August. An verschiedenen Orten gibt es Konzerte und Ausstellungen. Programm und Infos unter http://www.synthposium.ru/.

Oktoberfest 2017

Vom 14. bis zum 16. September findet in der Deutschen Botschaft das traditionelle Moskauer Oktoberfest statt.  Alle Infos unter https://www.ahk-oktoberfest.ru/de/.

 

 

MosKultInfo Juli/August 2017

Sommer in Moskau

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen und Festivals

Peresagruska – Neuauflage
Bis zum 17. Dezember werden in der Neuen Tretjakowgalerie, ul. Krymsky Wal 10, mehr als 200 Arbeiten aus der Zeit zwischen 1960 und 2000 gezeigt, die Hälfte davon erstmals nach einem langen Restaurierungsprozess. Die Sammlung der Tretjakowgalerie an moderner Kunst umfasst mehr als 5 000 Werke und demonstriert die Vielfalt der künstlerischen Richtungen dieser Zeit. Weiterlesen …

Beerdigungen

Vor der Revolution wurden Begräbnisse durch die russisch-orthodoxe Kirche bzw. durch andere Konfessionen geregelt. Deshalb wurde man auf dem Friedhof genau an der Stelle beerdigt, die zum Glauben, aber auch zum sozialen Status passte. Einäscherung war verboten, sie entsprach nicht den Regeln der orthodoxen Kirche. Sie fand nur aus medizinisch-sanitären Gründen statt.
Das einzige Krematorium vor 1917 befand sich in der Nähe von Kronstadt. Dort wurden auch die bei Versuchen in Laboratorien verstorbenen Tiere verbrannt. Auch jetzt noch lehnen viele Gläubige die Verbrennung ab, sie hoffen auf die Wiederauferstehung, für die noch Knochenreste vorhanden sein sollten. Weiterlesen …

Natura Siberica

Das Kosmetiklabel Natura Siberica ist bei den deutschen Damen bekannt, sehr beliebt und wird gern verschenkt.

Der Begründer des Labels, Andrej Trubnikov, absolvierte die Wirtschaftsfakultät und Ende der neunziger Jahre begann er sich mit dem Import von Alkoholika zu beschäftigen. Danach betrieb er die Ent-wicklung preiswerter Geschirrspülmittel – er kaufte die Formel für das Gel und handelte dann mit der „Volschebnitza“, der „Zauberin“. Ein Jahr darauf gründete er die Firma „Erste Lösung“ und brachte „Babuschka Agafja“ auf den Markt – eine von Trubnikov erdachte sibirische Kräuterfrau, nach deren Rezepten Shampoo und daraus resultierend eine ganze Kosmetikserie hergestellt wurde. Sogar Auchan interessierte sich dafür. Jetzt stehen diese Kosmetikartikel auch in anderen großen Supermärkten. Ende 2016 eröffnete ein Agafja-Shop auf dem Leninskij Prospekt. Weiterlesen …

Würstchen, Konserven und Moskauer Eis

Ein Wendepunkt für die Geschichte der sowjetischen Küche wurde 1936 die dreimonatige Tour des damaligen Landwirtschaftsministers Anastas Mikojan, die er, ausgerüstet mit viel Geld und Entscheidungsbefugnis, durch die USA absolvierte.

Von dieser Reise brachte er beispielsweise die Technologie der Konservenherstellung, Kühlausrüstungen, eine Technologie zur Herstellung von Halbfertigprodukten, Brot, Eis und sogar Sekt mit. Weiterlesen …

Ballett

Vom 1. Juni bis zum 15. Juli werden im Großen Staatlichen Kremlpalast viele Aufführungen stattfinden.
http://kremlinpalace.org/ru/content/kremlyovskie-sezony

Die Reliquien des Heiligen Nikolaus

Bis zum 28. Juli werden in der Christi Erlöser Kirche Reliquien des Nikolaus gezeigt, die in Bari, einer süditalienischen Stadt, aufbewahrt werden. Angeblich raubten süditalienische Kaufleute vor der Eroberung der Stadt Myra durch seldschukische Truppen 1087 die angeblichen Gebeine aus der Grabstätte in der heute noch existierenden St. Nikolaus Kirche in Demre und verbrachten die Reliquien nach Bari, heute in der Basilica San Nicola.
Nikolaus gehört zu den bedeutendsten Heiligenfiguren des Christentums. Nach dem Tod des wundertätigen Bischofs von Myra am 6. Dezember 343 entstand sein Kult in der Ostkirche. Er zählte zu den 14 Nothelfern und es entstanden zahlreiche Legenden um den berühmten Heiligen. Nikolaus war nicht nur Schutzpatron der unschuldig Gefangenen und zum Tode Verurteilten, er wurde zum Schutzheiligen der Bäcker und Kornhändler, Seeleute erflehten seinen Beistand, und er setzte sich für das Volk gegen die staatliche Macht durch.
Schon im 6. Jahrhundert hat Kaiser Justinian zu Ehren des Nikolaus von Myra eine Kirche in Konstantinopel bauen lassen. Von hier breitete sich der Nikolauskult dann auch in die slawischen Länder aus. Die größte Popularität genoss Nikolaus in Russland, wo man ihn zum Patron des russischen Volkes erhob und sogar zum Beschützer der Schnapsbrenner machte. Noch heute heißt das russische Wort „sich betrinken“ – abgeleitet vom Namen Nikolaus – „nikolitjsja“.

Sommer in den Parks

Obwohl sich das sommerliche Wetter in diesem Jahr viel Zeit lässt, bereiten sich die Moskauer Parks bereits intensiv auf die warme Jahreszeit vor. Mehr als 250 Fahrradausleihstationen, 250 Sportplätze, 8 Freiluftkinos, 60 Tanz- und Konzertplätze, 12 Skateparks und 27 Erholungsmöglichkeiten am Wasser wird es insgesamt geben.

Gorkipark und Museon
Die Besucher erwartet ein umfangreiches Sport- und Bildungsprogramm. Am Kino Pioner und neben der Andreyevski Brücke kann man tanzen lernen, von historisch bis modern. Auf der Holzterrasse am Zentralen Haus des Künstlers führt eine russische Meisterin der künstlerischen Sportgymnastik Stretching-Kurse durch. Dienstags ab 8.30 Uhr und freitags ab 7.30 Uhr werden Laufkurse angeboten. Das neue Sportzentrum Nike+ bietet Fußball- und Volleyballplätze, einen Laufclub, einen Saal für Multifunktionstraining. Die Firma Quicksilver startet eine Serie von kostenlosen Trainings Go Longboard. Der Skatepark von Vans wurde erneuert. Auf dem Pionerski Prud kann man SUP-Yoga austesten – Yoga auf dem Brett. Auszuleihen sind nicht nur Fahrräder, sondern auch Inliner, Roller, Skateboards, auf dem Pionerski Prud auch Boote und Tretboote.
Wer sich bilden will, ist im Gorkipark richtig – hier kann man Sprachen lernen, Workshops für Malerei, Fotografie und Singen besuchen, Vorträge zu allen möglichen Themen hören. Weiterlesen …

Sonnenuhren in Moskau

Lange wurde angenommen, dass die ersten Sonnenuhren in Russland im 15. Jahrhundert erschienen. Doch bei Restaurierungsarbeiten an der Erlöser-Kirche in Tschernigov wurde am Turm eine zylindri-sche Sonnenuhr entdeckt, die auf das 11. Jahrhundert datiert wurde.

In der russischen Hauptstadt gibt es mehrere Sonnenuhren. Viele wurden bereits zwischen dem
17. und 19. Jahrhundert angebracht, die modernste hängt am Gebäude der russisch-litauischen Schule in der Gospitalnyj Gasse 3, das erst vor einigen Jahren gebaut wurde. Weiterlesen …