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MosKultInfo September 2016

MKI-55

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen und Festivals

Ausstellungen in der Tretjakow-Galerie
Alte Tretjakowgalerie, Lawruschinskigasse 12
Neue Tretjakowgalerie, ul. Krymskij Wal 10

Moderne Kunst: 1960-2000. Neuauflage
Bis zum 1. September 2017 wird in der Neuen Tretjakowgalerie eins der meist erwarteten Projekte der letzten Jahre vorgestellt – eine neue Variante einer ständigen Ausstellung moderner Trends in der Kunst. Sie ist allen Richtungen und Genres der russischen Kunst der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet. Ein besonderes Ereignis ist die Einbeziehung von Werken des legendären Untergrundkünstlers Leonid Talotschkin.
Gegenwärtig umfasst die Sammlung moderner Kunst in der Tretjakow-Galerie mehr als 5 000 Werke. Weiterlesen …

Dmitrij Schostakowitsch

Am 25. September jährt sich zum 110. Mal der Geburtstag des russischen Komponisten, Pädagogen und Pianisten Dmitrij Schostakowitsch.
Vor nicht allzu langer Zeit wurde ihm zu Ehren auf den Stufen zum Internationalen Haus der Musik ein Denkmal eröffnet. Die bescheidene Skulptur besteht aus Bronze. Nicht zufällig wird Schostakowitsch als musikalischer Chronist seiner Epoche bezeichnet. Er schrieb ganz unterschiedliche Musik. Seine Leningrader Sinfonie ist ein Symbol des Großen Vaterländischen Krieges. Er schrieb Musik für Ballette, Opern, Filme, sogar im Jazz versuchte er sich. Weiterlesen …

Moskauer Stadtbezirke – Perowo und Nowogirejewo

Perowo und Nowogirejewo befinden sich im Osten Moskaus, fast an MKAD, rund um die gleichnamigen Metrostationen.
Der Name Perowo kann von der Beschäftigung der damaligen örtlichen Bevölkerung hergeleitet werden – sie stellten Federn und Daunen her (pero – die Feder). Zu Perowo gehörten früher große Wälder, in denen die Zaren auf Vogeljagd gingen. Verewigt wurde das auch im Wappen Perowos, auf dem sich auf einem grünen Schild ein goldenes Jagdhorn und eine silberne Feder kreuzen.
Bequem für Jagd und Handwerk war auch, dass dort entlang die große Straße nach Wladimir führte, aus diesem Grund wurde in Perowo sehr intensiv mit Daunenbettwäsche gehandelt.
Girejewo war ein Anwesen, von dem nur noch die Kirche des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes Jesus Christus, ein Park und einige Rudimente des ehemaligen Haupthauses vorhanden sind. Weiterlesen …

Populäre Routen des öffentlichen Nahverkehrs

Viele Moskauer und ihre Gäste nutzen den Bus, Trolleybus oder die Straßenbahn, um sich in der Megapolis Moskau fortzubewegen. Manche Linien sind dabei etwas ungewöhnlicher als andere.
Die bekannteste Straßenbahnlinie ist wohl die „A“, seit 1911 führt sie vom Kaluschskaja Ploschtschad‘ bis zur Metrostation Tschistye prudy. Am schönsten ist dabei der Abschnitt auf dem Boulevardring. Weiterlesen …

Die Moskauer Ringe vom Kreml bis zur Stadtautobahn

Schaut man auf eine Karte von vor 2012, ist zu erkennen, dass Moskau wie eine ein bisschen von Nord nach Süd auseinandergezogene Sonne aussieht. Seine Grenzen haben sich nicht nur einmal verändert.

Der erste und älteste Ring war eng verbunden mit dem Bau der ersten Verteidigungsanlage auf dem Territorium des heutigen Kremls. Die Archäologen verweisen darauf, dass bereits im 11. Jahrhundert eine Festung dort stand. Damals bestand die Festung aus Holz und litt natürlich oft unter Feuer oder Überfällen. Die Festung umgab eine ringförmige Befestigung, die aus einem Wall und einem neun Meter tiefen Wassergraben bestand. 1238 wurde der Kreml beim Einfall der mongolischen Tataren zerstört, danach aus Holz neu errichtet. Mitte des 14. Jahrhunderts verstand endlich Dmitrij Donskoj, dass Holz nicht das richtige Material für eine Festung ist und ordnete an, die Holzmauern durch steinerne zu ersetzen. Sie widerstanden zwar den zahlreichen Angriffen, jedoch zerfielen sie nach und nach. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde der Kreml unter Iwan III. rekonstruiert. Für diese Arbeit lud er italienische Architekten ein. Anstelle der Mauern aus weißem Stein wurden rote Ziegelmauern errichtet. 1508 wurde rings um den Kreml ein Graben ausgehoben, in den das Flüsschen Neglinnaja floss. Damals erhielt die Festung ihr heutiges Gesicht. Weiterlesen …

Der neue Handwerkerpark auf der WDNCh

Am 18. Juni wurde der Handwerkerpark auf dem Gelände der WDNCh, Prospekt Mira 119, Metro WDNCh, eröffnet. Er befindet sich in der Nähe des Pavillons 32 „Kosmos“ und besteht aus drei Bereichen – dem Haus der Gewerke, dem Pavillon Dymow Keramika (strojenie 186) und dem Markt Fermeria. Noch steckt das Angebot in den Kinderschuhen, doch es entwickelt sich. Weiterlesen …

Peredelkino

Peredelkino ist eine Siedlung im Südwesten Moskaus und gehört seit vier Jahren zum Stadtgebiet. Bequem mit der Elektritschka (Stationen Peredelkino oder Mitschurinez) vom Kiewer Bahnhof aus zu erreichen, bietet der Ort Ruhe und Erholung. Dort kann man durch die wenig befahrenen Straßen spa-zieren und einen Blick auf die zahlreichen Datschen werfen. Leider verstecken sich einige hinter hohen Zäunen. Weiterlesen …

Franz Schechtel und der Moskauer Jugendstil

Vor neunzig Jahren starb in Moskau mit Franz Schechtel einer der Mitbegründer des Jugendstils in der russischen Baukunst. Er plante circa fünfzig Gebäude in Moskau, die meisten davon sind auch heute noch zu bewundern.

Der Jugendstil erreichte Europa und auch Russland Ende des 19. Jahrhunderts. Er folgte dem Eklektizismus, dem fehlende Eigenständigkeit und Individualismus nachgesagt wurde. Die eklektische Architektur war geprägt von Experimenten mit Elementen diverser „historischer“ Stile. Beispiele in Moskau sind Gebäude im pseudorussischen Stil wie die Stadtduma (gehört heute zum Historischen Museum) am Roten Platz oder das Haus des Kaufmanns Igumnow, heute die Residenz des französischen Botschafters, in der ul. Jakimanka. Weiterlesen …

Musik im Sommer

Unter dem Titel „Populäre Klassik“ finden im Tschaikowski-Konzertsaal mehrere Konzerte statt. Am 6. Juli gibt es französische, am 12. und 14. Juli deutsche Musik. Am 18. Juli erklingt Musik vom Barock bis zum Jazz. Volkskunst- und Tanzgruppen treten am 5., 13. und 20. Juli auf. Infos und Programm unter http://www.meloman.ru.

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