Zum Inhalt springen

Banjabesuche

Begleitete Banjabesuche mit Einführung in die Geheimnisse der russischen Variante des Saunierens und die damit verbundene Ess- und Trinkkultur (dt./ en.) – nur für Männer

Die russische Banja ist ein wundervoller, aber auch wundersamer Ort. Das richtige Verhalten dort erschließt sich dem Nicht-Russen nur schwer. Doch gemeinsam nehmen wir diese Hürde und machen wir Ihren Banjabesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Programm und Preise für Eintritt und Dienstleistungen

–        Abholung von Ihrer Unterkunft

–        Besuch eines Badehauses Ihrer Wahl (Eintrittspreise pro Person):

o   Sanduny (http://eng.sanduny.ru/), 2h, 1800 bis 2800 RUR (je nach Klasse)

o   Varshavsky (https://varshavskie-bani.ru/eng.html), 3h, 1900 bis 2000 RUR

o   Voronzovsky (http://vorontsovskie-bani.ru/), 3h, 1700 bis 2200 RUR (je nach Klasse)

–        Einführung in die russische Banja-, Ess- und Trinkkultur (Hintergründe, Verhalten, Selbstversuch)

–        2-4 Banjagänge

–        Optional und je nach Verbrauch:

o   Kauf/ Leihe von Badezubehör (Banjahut, Handtuch, Birkenzweige usw.)

o   Abwedeln mit Birken- oder Eichenzweigen durch einen Banschik

o   Essen und Trinken

Buchungszeiten

–        Wochentags zwischen 18:00 und 23:00 (tagsüber in Ausnahmefällen auf Anfrage

–        An Wochenenden zwischen 08:00 und 23:00

Vergütung für den Banjaführer (unabhängig von der Anzahl Gäste):
Sanduny 2h: 90 EUR
Varshavsky 3h: 120 EUR
Voronzovsky 3h: 120 EUR
zzgl. Eintrittspreis für den Banjaführer

Alternativ Zahlung in Rubel zum tagesaktuellen Wechselkurs. Zahlung erfolgt in bar am Treffpunkt.

Special: Halbtägiger Ausflug auf ein Banjaboot inkl. Schaschlik-Grillen (dt./ en.) – nur für Männer

Die russische Banja ist ein wundervoller, aber auch wundersamer Ort. Noch ungewöhnlicher ist eine Banja auf einem Boot, von dem aus man zum Abkühlen direkt in den Fluss springen kann – ganzjährig! Selbst die meisten Russen haben noch nie davon gehört. Ein einzigartiges Erlebnis.

Programm und Preise für Eintritt und Dienstleistungen

–        Abholung von Ihrer Unterkunft

–        Fahrt zum Banjaboot (ca. 70 km vom Zentrum, Anreise ca. 1,5-2h)

–        Fahrt auf dem Banjaboot (4h):

o   Bis zu 5 Personen inkl. Banjaführer, 10000 RUR

o   Bis zu 10 Personen inkl. Banjaführer, 16000 RUR

–        Einführung in die russische Banja-, Ess- und Trinkkultur (Hintergründe, Verhalten, Selbstversuch)

–        2-4 Banjagänge

–        Optional und je nach Verbrauch:

o   Taxikosten (Bsp.: An-/ Rückreise inkl. Wartezeit für 4 Personen ca. 10000 RUR)

o   Abwedeln mit Birken- oder Eichenzweigen durch einen Banschik (500 RUR)

o   Schaschlik (Schwein und/ oder Huhn) vom Grill (bereitet der Banjaführer selbst vor)

o   Snacks (z.B. Kartoffelchips „Russian Style“)

o   Getränke (Wasser, Bier, Wodka)

Buchungszeiten

Nur an Wochenenden, Uhrzeit nach Verfügbarkeit.

Vergütung für den Banjaführer (unabhängig von der Anzahl Gäste):

250 EUR

Alternativ Zahlung in Rubel zum tagesaktuellen Wechselkurs. Zahlung erfolgt in bar am Treffpunkt.

Detailliertes Angebot auf Anfrage.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter moscow.banya.tours@gmail.com.

 

Advertisements

MosKultInfo November 2018

 MKI November 2018

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen

In der Neuen Tretjakowka
Avantgardekunst
In der Galerie, ul. Krymski Wal 10, wird in einem virtuellen Spiel bis zum Jahresende das Werke von zwei der bedeutendsten Vertreter der russischen Avantgarde – Natalja Gontscharowa und Kasimir Malewitsch – vorgestellt. Mittels 3D-Brillen kann sich der Besucher in die Ateliers der beiden Künstler versetzen.

Die Kabakovs
Vom 6. September bis zum 13. Januar nächsten Jahres wird eine Retrospektive des Schaffens des Künstlerehepaars Emilia und Ilja Kabakov präsentiert, darunter Grafiken, Malereien und Installationen. Weiterlesen …

Weihnachtsbasare

Die Deutsche Schule Moskau
lädt Sie recht herzlich ein zum

Weihnachtsbasar und -konzert
der Deutschen Schule Moskau

24. November 2018
Offizielle Eröffnung um 14:00 Uhr
Einlass in die Außenbereiche ab 13:00 Uhr
Ende um ca. 18:00 Uhr Weiterlesen …

Lofts, Lofts, Lofts – die Rettung ehemaliger Fabriken und Mietshäuser

Stillgelegte Werke, verfallene Häuser und Handelszentren verwandeln sich in den letzten Jahren zu-nehmend mehr in attraktiven Wohnraum.
Im Oktober nahmen wir an einer Exkursion teil, die uns durch einige neu entstandene und gerade entstehende Lofts führte.

Im Zentrum in guter Lage am Petrovskij Boulevard befindet sich das Elitewohnhaus De Pret. Die Familie war in Moskau sehr bekannt – der französische Hauptmann Camille De Pret wurde auf dem Schlachtfeld von Borodino verletzt, in Russland gesund gepflegt und er kehrte nicht in seine Heimat zurück, da er sich in die Krankenschwester Anna verliebte, die sich um ihn kümmerte. Sie entstammte ebenfalls einer Weinhändlerfamilie aus Frankreich, die ein Haus auf der ul. Petrowka besaßen. De Pret eröffnete dort einen Weinhandel, seine Weine erfreuten sich regen Zuspruchs, da sie von hoher Qualität waren. Weiterlesen …

Die Brotfabrik Nr. 9 – ein neues Kulturzentrum

In den zwanziger Jahren wurde für Moskau und Leningrad ein Programm für den Bau von Brotfabriken aufgelegt, um die Versorgung der Bevölkerung mit Brot gewährleisten zu können, da kleinere Bäckereien und Backstuben als mögliche kapitalistische Keimzellen abgeschafft wurden.
Die Werke wurden mit modernster Technologie ausgerüstet. Die Ideen und Vorstellungen des Ingenieurs Georgij Marsakows revolutionierten das Brotbacken in jenen Jahren. Der Einbau eines über mehrere Etagen gehenden umlaufenden Fließbandes in einem Zylinder befreite die Bäcker von der schweren monotonen Arbeit, der Produktionsprozess wurde weitestgehend automatisiert. Die Qualität des Brotes und die Kontinuität der Produktion verbesserten sich rasant. Die Fabrik spezialisierte sich auf Brot aus Weizenmehl. Dreißig Prozent des Sortiments wurde mit Mehl bester Qualität gebacken, der Rest bestand aus Mehl erster und zweiter Sorte. Weiterlesen …

Armenischer Maulbeerschnaps – Tuti-Oghi, Arzach, Karaundzh

Bei unserer letzten Tour nach Armenien (MosKultInfo Nr.72, 03/18) hatten wir noch eine weitere Entdeckung: Die Köstlichkeit von unnachahmlichen armenischen Maulbeerschnaps.
Seit Jahrhunderten wird in Armenien die über die Seidenstraße aus China importierte Maulbeere kultiviert. Die Blätter des weißen Maulbeerbaums sind Monofutter für die Seidenraupenzucht. Aus dem harten und gut polierfähigen Holz werden bevorzugt Fässer und Musikinstrumente gefertigt. Die Früchte der weißen und schwarzen sowie der aus Amerika stammenden roten Maulbeere sind länglichen Brombeeren ähnlich und sehr süß und saftig. In den Handel kommen sie maximal als Trockenfrüchte, da sie frisch geerntet nicht haltbar sind. Man verzehrt sie am besten gleich unter dem Baum. Weiterlesen …

Im Winter an den Baikalsee

Die freien Tage über den Frauentag im letzten Winter nutzten wir für einen Ausflug an den Baikal. Im Sommer kennen wir ihn ja schon und ich wollte ihn unbedingt zugefroren erleben. Also nahmen wir die Strapazen von fünf Stunden Zeitunterschied und fünf- bzw.- sechsstündigem Flug in Kauf, flogen nach Irkutsk und von dort aus ging es gleich weiter nach Listwianka, einem kleinen Ort 70 km östlich von Irkutsk.
In den letzten Jahren entstanden hier viele Hotels und andere Unterkunftsmöglichkeiten. Wir wohnten in einem Hotel am See in einer Suite mit Blick auf den See, die Lage war bestechend, das Früh-stück weniger. Aber das tat unserer Begeisterung keinen Abbruch. Weiterlesen …

Ausflug nach Georgien

Georgien als Reiseland hat Hochkonjunktur. Die Menschen, Landschaften, das gute Essen und das verhältnismäßig günstige Preisniveau begeistern nicht nur uns. Im Oktober hat es uns erneut dorthin gezogen.
In Tbilisi hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Neue Fußgängerzonen sind entstanden, die sich schnell auch zu Kneipenmeilen entwickelt haben. An den alten Schwefelbädern wurde eine Schlucht geöffnet, der Weg dort endet an einem Wasserfall. In einigen Vierteln wurden die schönen Gebäude zum Teil sehr aufwändig restauriert, oft beherbergen sie Hotels.
Natürlich ist noch viel zu tun, vor allem in der Altstadt, wo die meisten Touristen unterwegs sind. Viele der zwei-bis dreistöckigen Wohnhäuser mit den riesigen Holzbalkons, Übergängen, Treppen und Höfen sind baufällig, die Fassaden bröckeln und manche müssen abgestützt werden. Sicher muss eine Menge Geld in die Hand genommen werden, um die historische Substanz zu erhalten. In ihrer heutigen Gestalt entstand die Altstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, allerdings stehen dort viele wesentlich ältere Gebäude, so etwa die Sioni-Kirche aus dem 5. Jahrhundert oder die Antschischati-Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Weiterlesen …

MosKultInfo Oktober 2028

MosKultInfo Oktober 2018