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Parade zum Tag des Sieges

abendliche Probe am 26. April, ab 18 Uhr wird die Twerskaja (und auch andere Straßen) gesperrt, dort ist ein guter Ort, um die Militärtechnik zu sehen, die kommt so gegen 20-22 Uhr aus nördlicher Richtung

Generalprobe am 7. Mai um 10 Uhr, sollte man vorher an der Twerskaja sein

 

Italian Week im Designsawod Flacon vom 19. bis 21. April – https://flacon.ru/afisha/event/italian-week/

Moskauer Filmfestival vom 18. bis zum 25. April – http://moscowfilmfestival.ru/miff41/eng/schedule/

Straßenbahnparade am Samstag, 20.4. von 12 bis 15 Uhr,

Streckenführung hier http://www.mosgortrans.ru/press/news/otdelnaja-novost/full/parad-tramvaev-proidet-20-aprelja-v-moskve/

MosKultInfo April 2019

MKI April 2019

Zu Fuß durch Moskau – Spaziergänge für Wahl-Moskauer und deren Gäste

Abseits der breiten Magistralen und allseits bekannten Sehenswürdigkeiten lädt das historische, typisch russische Moskau ein, entdeckt und erkundet zu werden. In dieser lauten und hektischen Stadt gibt es charmante, oftmals versteckte und gemütliche Ecken, meine kleinen Besonderheiten, die ich Ihnen im Rahmen einer individuellen Exkursion (maximal 6 Personen) gern zeigen möchte.

Zu Fuß erkunden wir ursprüngliche Viertel, in denen wir die urbanen Seiten von Moskau kennenlernen, das sind z.B. Samoskworetschie, der Iwanowhügel, die ehemalige Deutsche Vorstadt an der Jausa mit dem Deutschen Friedhof, die Viertel rund um die Metro Tschistye Prudy, zwischen Sretenka und Lubjanka, zwischen Krasnye Worota und Baumanskaja, die Gegend an den Patriarchenteichen sowie das Handelszentrum Kitaigorod und die Gassen an der Twerskaja.

Für Interessenten der Architektur bieten sich thematische Spaziergänge durch die Gassen der ul. Pretschistenka und Ostoschenka (Moskauer Architektur vom 17. bis zum 21. Jahrhundert) oder eine Tour rund um den originellen Schuchowschen Radioturm in der Nähe der Metro Schabolowskaja (Konstruktivismus) an.

Sie können auf einem Streifzug auch Moskau mit ganz anderen Augen sehen lernen –
mit den Augen von Ingenieuren – und die Spuren hervorragender hier tätiger Ingenieure entdecken.

Ein besonderes Thema für Interessenten der russischen Religionsgeschichte ist ein Besuch der Siedlung Rogoschskij posjolok, dem Hauptsitz der kirchlichen Altgläubigen am Dritten Ring.

Ein Muss sind Moskaus Märkte, seien es die Obst- und Gemüsemärkte wie der Danilowskij oder der Preobrashensky Markt oder die Volkskunst-, Kirchen- und Handarbeitsmärkte wie „Formula rukodelija“ oder „Ladja“.

Auch an die Kinder wird gedacht – mit kleinen Schritten durch eine große Stadt gehen wir auf Entdeckungsreise durch alte Stadtviertel und Museen.
(für Kinder im Alter zwischen 5 und 13 Jahren, mit Begleitung)

Neue Termine für April:
Mittwoch, 17.4., 12.30 Uhr Besuch der Volkskunstausstellung „Feuervogel“
Donnerstag, 18.4., 10 Uhr, Deutsche Vorstadt und Deutscher Friedhof
Mittwoch, 25.4., 10 Uhr, Vom Industriegebiet zum Kulturcluster – Arma-Winsawod-Artplay

Weitere Touren gern auf Anfrage!

Ausführlicher unter
https://simonehillmann.wordpress.com/spaziergaenge-durch-moskau-und-mehr/

Anmeldung unter
E-Mail: simonehillmann@web.de oder Telefon: +7 917 505 8862

Ich freue mich auf Sie, Simone Hillmann

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen

Der russische Norden
Im Historischen Museum werden bis zum 20. Mai interessante Einblicke in den russischen Norden gezeigt. Unter den hochwertigen Exponaten sind Volkstrachten, Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs, Ikonen, Metallgravuren und Handschriften.

Spiel mit Kunstwerken
Bis zum 14. April wird im Jüdischen Museum die Ausstellung „Von Henry Matisse bis Marina Abramowitsch“ gezeigt. Die Exposition umfasst Werke des Modernismus und der Gegenwartskunst – Malewitsch, Gontscharowa, Piwowarow, Pirosmani. Um die Bilder zu sehen, müssen die Besucher sich bewegen – auf eine Treppe klettern, herunterrutschen, in einen Schrank schauen …

Der Mensch als Rahmen für die Landschaft
Unter diesem Titel sind im Museum Garage im Gorkipark bis zum 2. Juni circa achtzig Arbeiten von Pawel Pepperstein zu sehen. Weiterlesen …

Drakino-Park – Ausflug an die Oka

Das kleine Dorf Drakino ist im Süden des Moskauer Gebiets gelegen, in der Nähe von Serpuchow. Es zieht sich über mehrere Kilometer am Fluss Oka entlang und wird von der Straße zwischen Serpuchow und Tarusa durchschnitten. Hier stehen noch urige Holzhäuser aus den Zeiten vor der Revolution und später. Dazwischen erheben sich mehr oder weniger geschmackvolle Datschen gut betuchter Sommerfrischler. Weiterlesen …

Die Laufsaison hat begonnen

Von April bis Oktober finden in diesem Jahr in Moskau diverse Laufveranstaltungen statt:
7. April „April“ – 5 km durch den Luschniki-Sportpark
21. April und 6. Oktober Crosslauf durch den Bitzewskij Wald, 2 bis 8 km
20. April und 5. Oktober Hundelauf – gerannt wird 2 km eigenen Hunden
19. Mai Moskauer Halbmarathon am Ufer der Moskwa, möglich sind auch 5 und 10 km
2. Juni – vier Bereiche mit Distanzen über 5 km und Feuerwerk
13. Juli – Nachtlauf, 10 km
18. August Halbmarathon „Luschniki“
22. September Moskau-Marathon vorbei an Moscow City, dem Weißen Haus, dem Kreml und der Christi Erlöser Kirche, auch 10 km sind möglich

Die Moskauer Diagonalen

In der letzten MosKultInfo berichteten wir über die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Mos-kau (https://moskultinfo.wordpress.com/2019/03/01/die-moskauer-diagonalen-und-andere-projekte-des-oeffentlichen-nahverkehrs/).
Inzwischen besuchten wir den Pavillon der Moskauer Diagonalen am Kiewer Bahnhof. Dort wird sehr professionell gezeigt, wie die Streckenführung bis zum Jahr 2025 aussehen soll. An interaktiven Plänen kann man „seine“ oder beliebige Strecken eingeben und erfahren, wie viel weniger Zeit man benötigen wird, wenn man die quer durchs Zentrum fahrenden Züge nutzen kann.
Ein Exemplar der „Ivolga“ (deutsch Pirol) aus russischer Produktion, allerdings mit deutschen Chassis und Motoren kann man besichtigen. Die großzügigen Waggons bieten für die Passagiere einigen Komfort – weiche Sessel, Bildschirme, USB-Ladestationen, WLan, behindertengerechte Toiletten, Fahrradständer, die breiten Türen kann man manuell öffnen.
Der Führerstand hat zwei Plätze, auf denen man wie in einem Fahrtrainer Maschinistenflair erleben kann. Im Pavillon können mit Hilfe einer virtuellen Brille Fahrten auf einzelnen Strecken simuliert werden.
Auf dem Fußboden kann man die Streckenführung der Diagonalen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen verfolgen.
Junge Assistenten erklären auch in englischer Sprache; geöffnet ist der Pavillon täglich von
9 bis 21 Uhr, der Eintritt ist frei.

Moskaus Architektur- und Kulturdenkmäler

Seit vielen Jahren sind die Architekten und Mitarbeiter des Amtes für das kulturelle Erbe Moskaus bestrebt, die Entwicklung der Stadt und seiner Gebäude zu untersuchen, zu analysieren und in besondere Bereiche – Zonen mit erhaltens- und schützenswerten Denkmälern, einzuteilen. Drei Kategorien haben sich herauskristallisiert:
1. „Ansambly“ – Territorien, auf denen die Denkmäler eine einheitliche Komposition bilden und wo die Hauptaufgabe in der Restaurierung und dem Wiederaufbau der Architekturdenkmäler besteht.
2. „Kompleksy“ – Territorien, auf denen einzelne Denkmäler gemeinsam mit den sie umgeben-den Gebäuden zu einem wertvollen historischen und städtebaulich wichtigen Komplex entwi-ckelt werden. Im Zentrum steht dabei nicht die Wiederherstellung der ursprünglichen Bebauung, sondern die harmonische Verbindung von Altem und Neuen.
3. Territorien mit einzelnen Denkmälern – hier steht die Aufgabe der Einbeziehung in eine neue Umgebung. Weiterlesen …

Zentrales Haus der Literaten

Am Ende der ul. Povarskaya befindet sich eine bemerkenswerte Villa. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts für den Fürsten Svyatopolk-Tschetvertinsky errichtet und beherbergte in sowjetischen Zeiten den legendären Schriftstellerclub.

Im Jahr 1887 ließ der Fürst die bezaubernde Villa im Stil eines europäischen Renaissance-Schlosses mit barocken Elementen bauen. Doch noch schöner als die Außenfassade geriet das Interieur des Hauses, das fast ohne Verluste bis heute erhalten werden konnte. Der prächtige Eichen-Saal, der Hauptsaal des Restaurants, wurde im gotischen Stil ausgestaltet – die Wände und Kassettendecken sind mit Holz getäfelt, mit Schnitzereien verziert. Säulen aus Sandelholz unter der Treppe zeigen die Gesichter des Ehepaars Olsufjew. Die Möbel wurden extra nach Zeichnungen des Architekten Boizow gebaut. Hohe Fenster mit Butzenscheiben und ein riesiger Kamin ergänzen die prachtvolle Innenausstattung. Vier-blättrige Kleeblätter im Geländer weisen auf die Zugehörigkeit des Hausherren zur Freimaurerloge hin. Weiterlesen …