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Weihnachtsbasar im Museon-Park

Auf der „Brjusow“, dem Schiff, das am Krimufer im Park Museon angelegt hat, findet am 10. und 11. Dezember von 12 bis 22 Uhr ein Weihnachtsmarkt statt.

 

Moskauer Gastlichkeit

Seit dem 15. Jahrhundert konzentrierte sich aufgrund seiner guten geografischen Lage das politische, religiöse und ökonomische Leben Russlands in Moskau. Die Stadt war dafür bestimmt, die zersplitterten Fürstentümer ringsherum zu einem zentralen Staat zu vereinen. Kaufleute kamen aus allen Teilen des Landes nach Moskau, um die verschiedensten Waren gewinnbringend zu verkaufen, Saisonarbeiter, Pilger – alle strebten nach Moskau. Sie übernachteten in der Regel in den Vertretungen der Klöster, in Herbergen oder Poststationen. Weiterlesen …

Russisch-Orthodoxes Kreuz und die Sache mit dem Halbmond im Kreuz

Das Kreuz-Symbol ist uns aus unserem christlichen Kulturkreis vertraut. In Russland jedoch fällt uns auf, dass verschiedene hier anzutreffende Kreuze sich von dem uns bekannten schlichten lateinischen Kreuz unterscheiden. Worin bestehen die Unterschiede?

kreuze1Zunächst jedoch ist vielleicht interessant, dass im frühen Christentum als Symbol ein Fisch und später dann das Staugramm (1) und Christusmonogramm (2) gebräuchlich waren. Dabei werden die Buchstaben ΧΡ (Chi und Rho aus der griechischen Schreibung ΧΡΙΣΤΟΣ für Christus) verwendet. Das erstere war wohl auch das Zeichen, welches Konstantin vor der Schlacht an der Milvischen Brücke im Traum gesehen haben will. Dort hat er sich 312 gegenüber einer 2,5-fachen Übermacht die Alleinherrschaft im Reich gesichert. Den Sieg schrieb er dann dem Gott der Christen zu, was ihn fortan zu einer christenfreundlichen Haltung bewog. Ab da sind auch die ersten Kreuzsymbole nachweisbar; sowohl in der Form Lateinisches Kreuz (3) bzw. Griechisches Kreuz (4). Allerdings verdrängte das Kreuz erst im fünften Jahrhundert die bis dahin verwendeten Symbole.

Das Spanische Kreuz (5) (auch: Patriarchen-, Erzbischofs- oder Ungarisches Kreuz) hat einen zusätzlichen oberen kleineren Querbalken. Er symbolisiert die Tafel, die lt. Johannis Pontius Pilatus anbringen ließ – mit der Aufschrift I. N. R. I. das sind die Initialen für den lateinischen Satz Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden). Dieses Kreuz wurde oft bei der bildlichen Darstellung von Kirchenfürsten verwendet. Im Papstkreuz (6) sollen die drei Querbalken wohl die drei päpstlichen Gewalten (Priester-, Hirten- und Lehrgewalt) darstellen.

Die russisch orthodoxe Kirche verwendet nun ein lateinisches Kreuz mit zwei zusätzlichen Querbalken (7). Die Bedeutung des oberen kennen wir bereits aus dem Spanischen Kreuz; der untere schräge Querbalken symbolisiert ein Stufenbrett, auf das Jesus bei seiner Kreuzigung die Füße stellen musste. Durch dieses Brett wurden die Beine nach oben und die Knie nach vorn gedrückt – so entstand der Eindruck des Kniens. Weiterhin soll es den beiden rechts und links von Jesus Gekreuzigten (und damit allen Gläubigen) den Weg gezeigt haben; nach oben ins Paradies für den Reumütigen und nach unten in die Hölle für den Uneinsichtigen.
Allerdings wurde früher in der alten Rus vornehmlich das 6-endige Kreuz (8) verwendet. Somit kann man gemalte Kreuze auf Ikonen, auf Kirchenfresken oder Kirchenbüchern heute neben den meistverbreiteten 8-endigen auch als sechs- bzw. sogar 4-endige Kreuze finden. Orthodoxe Geistliche wollen nun feinsinnig unterscheiden, dass das 4-endige Kreuz das sei, welches Jesus auf dem Kreuzgang trug, dass er gekreuzigt wurde auf ein Kreuz mit Fußbalken (6-endig) – aber erst anschließend auf Geheiß von Pontius Pilatus die Namenstafel angebracht wurde – also das 8-endige Kreuz das stärkste Symbol sei.
Im Unterschied zu den Westkirchen stellen die Orthodoxen Jesus nicht leidend sondern freudig entrückend dar und zählen vier statt drei Nägel.

Kreuze werden auch weithin sichtbar auf Kirchenkuppeln montiert. Oftmals unterscheiden diese sich von dem 8-endigen Standard. Welche Art von Kreuzen nun auf welchen Kirchen auf die Kuppeln zu montieren ist, steht dem jeweiligen Bauherrn frei. Bei der Gestaltung des Ikonostas gibt es hingegen eine Vorschrift (siehe auch https://moskultinfo.wordpress.com/2015/02/28/ikonostase-die-bilderwand-in-der-orthodoxen-kirche/ ). Auch bei der Farbe der Kuppeln gibt es Empfehlungen: Golden bei Hauptkirchen und Jesus bzw. seinen Jüngern geweihten, blau mit Sternen bei Maria geweihten, grün bei der Heiligen Dreifaltigkeit geweihten und schwarz bei Klosterkirchen.

Bei dem Kreuz mit Halbmond (9) – ein vielfach auf Kirchenkuppeln anzutreffende Form – bekommt man oftmals die Erklärung zu hören: Das sei eine Form die nach dem Sieg über die Mongolen-Tataren (die als Moslems wahrgenommen wurden) aufkam und selbigen symbolisiert. Auch in einem früheren MosKultInfo-Artikel wurde diese Vermutung widergegeben. Selbst bei Vertretern der РПЦ (Russische Orthodoxie) kann man hören: „и мы убили варваров воткнув им крест“ – also sinngemäß „und wir haben sie getötet und das Kreuz reingerammt“. Das ist jedoch gänzlich falsch.
kreuzeSo trifft man diese Form häufig im Pskower Gebiet, welches bekanntlich gar nicht durch die Goldene Horde erobert wurde (deshalb sind die dortigen Kirchenbauten auch so interessant). Aber auch auf anderen Kirchen der vormongolischen Zeit (Wladimirer Kathedrale – hier vierendige Kreuze mit und ohne Halbmond (12), Pereslavl-Salesski …) findet man die Kreuze vor etwaigen Siegen von Kulikovo (1380), dem „Stehen an der Ugra“ (1480) oder Kasan (1552) – also auch bevor der Halbmond bei den Moslems gebräuchlich wurde. Übrigens findet man die Kombination von Kreuz und Halbmond auch auf byzantinischen Münzen (11).
Der Halbmond war in Byzanz das Symbol für kaiserliche Macht und symbolisiert wohl die Schale mit dem Blut von Christus (ist allerdings bereits weit vor Christus in Kleinasien verwendet worden). Erst mit Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen wurde das christliche Symbol 1453 offizielles Emblem des Osmanischen Reiches und heute ein vielfach verwendetes mosleminisches Symbol.
Die Verwendung des Halbmondes im Kreuz auf den Kirchenkuppeln soll den (kaiserlichen) Machtanspruch verdeutlichen; es wird aber auch als Wiege von Bethlehem, Schale mit Christi Blut, Schiff der Christenheit und Anker christlicher Hoffnung interpretiert. (10) Es wird auch der Bezug zum Buch der Offenbarung des Johannis gesucht: „ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen“.
Wenn man aufmerksam durch Moskau geht, wird man eine reiche Palette unterschiedlichster Kuppel-kreuze sehen – in Kombination des Sonnen, Sterne und Halbmondthemas.

Die russische Schapka

Die kalte Jahreszeit hat wieder Einzug gehalten und viele tragen bereits die warmen russischen Pelzmützen, Schapkas genannt. Die Schapkas hatten für den russischen Menschen schon immer eine größere Bedeutung als nur eine Kopfbedeckung zu sein. Eine besondere Rolle in der Geschichte spielten die Schapkas der russischen Zaren.

Die sieben Schapkas der russischen Monarchen

Die Schapka von Monomach ist ein Symbol der russischen Monarchie. Alle Zaren im 16. und 17. Jahrhundert haben sie getragen. Der Legende nach hat sie der byzantinische Imperator Konstantin im 12. Jahrhundert zusammen mit anderen Realia auf einem goldenen Teller dem Kiewer Fürsten Wladimir Monomach geschickt. Über viele Generationen wurde sie an die russischen Zaren weitergegeben. Eine andere Geschichte erzählt, dass die Schapka als Zeichen der Unterwerfung ein Geschenk des Usbek-Chans an Iwan Kalita war. Die Mütze könnte auf ihre Bestellung bei asiatischen Meistern angefertigt worden sein. Es steht allerdings fest, dass die Schapka erstmals 1498 vom Enkel Iwans III., Dmitrij, getragen werden sollte, der allerdings nie zum Zaren gekrönt wurde. Zuerst war die Schapka geschmückt mit Perlen und goldenen Bändern, später bekam sie einen Rand aus Zobelfell und eine golden verzierte Spitze mit einem Kreuz. Die Schapka ist circa 25 cm hoch und hat einen Durchmesser von 20 cm. 43 Edelsteine verzieren sie. Das Gewicht der Kopfbedeckung beträgt 993,66 g, ist also nicht sehr schwer. Weiterlesen …

Baba Jaga

Wir kennen sie aus dem russischen Märchen. Doch wer ist denn eigentlich diese Baba Jaga???
Viele Legenden ranken sich um diese Figur aus der slawischen Mythologie, um die populäre Märchen-gestalt in vielen slawischen Ländern.
Die Baba Jaga ist eine alte böse Hexe, eine dürre, hässliche Frau (ähnlich der Hexe im Grimmschen Märchen „Hänsel und Gretel“), die im tiefen Wald in einer Hütte auf Hühnerbeinen lebt und über Zauberkräfte verfügt. Sie fliegt in einem Mörser, lenkt mit dem Stößel und verwischt ihre Spuren mit einem Besen. Sie verspeist gerne kleine Kinder. Allerdings in einigen Märchen ist sie überhaupt nicht böse, sondern hilft den guten Jünglingen, indem sie ihnen Zaubermittel zur Verfügung stellt. Sie erscheint also als eine ziemlich widersprüchliche Person.
Bis heute haben sich die Wissenschaftler zu den Fragen, woher die Hexe im russischen Märchen kam und warum sie so genannt wird, noch nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Weiterlesen …

Weihnachten und Neujahr in Moskau

Weihnachtsmärkte
„Reise nach Weihnachten“ – Путешествие в рождество
«Nach Weihnachten reisen» kann man in Moskau vom 12. Dezember bis zum 27. Januar.
An vielen Plätzen der Hauptstadt wird es kleine Weihnachtsmärkte geben. Weiterlesen …

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen und Festivals

Roma Aeterna. Meisterwerke aus der Pinakothek des Vatikans
Gemälde berühmter Maler des 12. bis 18. Jahrhunderts, unter ihnen Raffael, Caravaggio, Guido Reni und Nicolas Poussin, werden bis zum 19. Februar nächsten Jahres in der Tretjakowka gezeigt.
Der Kartenvorverkauf online hat bereits am 25. Oktober begonnen, http://ticket.tretyakovgallery.ru/ru/#ss=102.

Leben oder Schreiben. Warlam Schalamow
Die Ausstellung über das Leben und Wirken des russischen Schriftstellers läuft bis zum 1. Februar nächsten Jahres, allerdings nur von Montag bis Freitag in den Räumen der Internationalen Gesellschaft Memorial, Karetnyj rjad 5/10, Metro: Majakowskaja, Tschechowskaja.
„Memorial“ zeigt in seinen Moskauer Räumen ein Jahr lang die Ausstellung „Leben oder Schreiben“ über den russischen Schriftsteller Warlam Schalamow (1907−1982), den wohl eindrucksvollsten literarischen Zeugen des Gulag. Die Ausstellung, konzipiert von den beiden deutschen Kuratoren Christina Links und Wilfried Schoeller, beruht auf einer langen und intensiven deutsch-russischen Zusammenarbeit und versammelt herausragende Dokumente aus dem Nachlass des Schriftstellers, der sich mit seinen rund 150 «Erzählungen aus Kolyma» in die Weltliteratur eingeschrieben hat.
Biographische und literarische Zeugnisse Schalamows wie auch Dokumente und Material aus dieser Zone der Abweisung, der Kälte, der Zwangsarbeit und der Willkür des Strafens werden in einer eigens entworfenen Ausstellungsarchitektur dargestellt.

Raffael
Bis zum 11. Dezember werden im Puschkinmuseum Werke des berühmten Meisters der Hochrenaissance, die die Uffizien und andere italienische Galerien zur Verfügung gestellt haben, gezeigt.

Aiwasowskij
Im Artplay, ul. Nischnjaja Syromjatnitscheskaja 10, läuft bis zum 8. Dezember ein neues Multimediaartspektakel, ähnlich wie schon vorher „Michelangelo“ oder „Bosch“, die beide sehr beeindruckend den Zuschauern das Werk der Künstler näherbrachten. Diesmal steht der russische Maler Aiwasowskij im Mittelpunkt.

Russian Art Week
Die 21. Internationale Ausstellung der modernen Kunst versammelt Kunstobjekte aus mehr als zwanzig Ländern. Vom 11. bis zum 17. November werden im Artplay, ul. Nishnjaja Syromjatnitscheskaja 10, str. 7, Malyj Sal, Kunstwerke zum Thema „Die Kunst in den Zeiten der Veränderungen“ gezeigt.

Park der Geschichte Russlands
Wer sich näher mit der Entstehung und Entwicklung Russlands auseinandersetzen möchte, ist im Pavillon 57 auf der WDNCh genau richtig. Drei Ausstellungen zeigen gegenwärtig von Dienstag bis Sonntag die Geschichte Russlands bis 1945 – Die Epoche der Rurikiden, Die Epoche der Romanows und die Geschichte von 1917 bis zum Ende des Großen Vaterländischen Krieges. Die vierte Exposition – die Geschichte von 1945 bis zum Jahr 2000 – wird im nächsten Jahr auf der WDNCh eröffnet. Vom 4. bis zum 22. November kann die Schau allerdings bereits in der Manege, Maneschnaja ploschtschad, kostenlos gesehen werden.
Die Ausstellung veranschaulicht sehr ausdrucksvoll mit interaktiven Bildern, Mediabüchern und Filmen sowie vielen Texten und auch auf Englisch (es gibt zusammenfassende Texte auf Englisch, die Filme laufen mit englischen Untertiteln und einen Audioguide gibt es in englischer Sprache), wer welchen Einfluss auf das Russische Reich hatte, welche Kriege geführt wurden, welche Feinde Russland hatte usw. Interessant ist dabei, welches Geschichtsbild vermittelt wird – auch gerade deswegen, weil wir in Deutschland solche propagandistischen Geschichtsshows seit siebzig Jahren nicht mehr kennen.
Weitere Informationen unter http://vdnh.ru/events/vystavki/obrazovatelno-vystavochnyy-kompleks-rossiya-moya-istoriya-/.

Ladja
Vom 14. bis zum 18. Dezember kommen wie in jedem Winter viele Kunsthandwerker und Volkskünstler aus allen Regionen Russlands nach Moskau, um im Expocenter Krasnaja Presnja, Metro Wystawotschnaja, ihr Können zu zeigen und ihre Produkte anzubieten. Schöne Geschenke lassen sich dort bestimmt finden. http://www.nkhp.ru/ladya.htm

Fahrradausstellung
Ganz besondere Fahrräder – Baujahre von circa 1880 bis 1980 sind noch bis Mitte Dezember im „Most/Мост“ zu sehen (Ausstellungsraum zwischen Museon und Gorki Park).
Unter den Exponaten ist ein über hundertjähriges Rad komplett aus Holz, das zwischen Suzdal und Vladimir gefertigt wurde.
Führungen auf Anfrage: Andrey Mjatiev 8-916-632-7481 oder anvelo@yandex.ru
Weitere Informationen unter http://www.old-velo.ru/.

Klangwelten
Eine Ausstellung zum Thema Laute und Klänge findet noch bis zum Jahresende im Glinkamuseum,
ul. Fadejewa 4, statt. Sie kann gut mit der ganzen Familie besucht werden. Infos unter http://glinka.museum/visitors/exhibitions/vystavochnyy-proekt-zvuk-i-/.

Eisfiguren
Ende Dezember werden im Siegespark Figuren aus Eis – Darstellungen russischer Städte – aufgestellt.

Gerhard Richter
Eine Ausstellung mit Werken des zeitgenössischen Künstlers läuft im Jüdischen Museum bis zum
5. Februar nächsten Jahres.
http://www.jewish-museum.ru/exhibitions/vystavka-gerkharda-rikhtera-abstraktsiya-i-obraz/

Ausstellung
Im Museum für moderne Kunst, Jermolajewskij Gasse 17, werden bis zum 8. Januar Werke zum Thema „Scheint es dir nicht, als ob die Zeiten der Liebe vorbei wären?“ gezeigt. http://www.mmoma.ru/

Handarbeitsmesse
Vom 9. bis zum 11. Dezember versammeln sich wieder viele Aussteller und Anbieter im Sokolniki Park, um alle Handarbeiterinnen zu begeistern. http://www.formularukodeliya.ru/exh/formula_rukodeliya_moskva__zima_2016

Tesla-Show
Eine wissenschaftliche Show mit interaktiven Exponaten, die Magie des elektrischen Stroms verspricht die Präsentation Tesla-Show für Kinder und Erwachsene. Infos unter http://tesla-hall.ru/.

Food-Show
Ein Festival des Essens findet vom 2. bis zum 4. Dezember im Ausstellungszentrum des Sokolniki-Parks, Metro Sokolniki, statt. http://foodshow.ru/.

Musik, Theater, Ballett und Kino
Orgelkonzerte
Viele schöne Konzerte auf der Sauer-Orgel sind in der evangelisch-lutherischen Peter-und-Paul-Kirche, Starosadskij Gasse 7, zu hören. http://www.lutherancathedral.ru/главная/концерты/

Prokofjew-Fest
Bis zum 9. Dezember wird es Veranstaltungen geben, die dem 125. Geburtstag des berühmten Komponisten geben, so tritt beispielsweise am 13. November im Prokofjewmuseum das Glasunow-Quartett auf.

Klassische Musik
Ein Festival der Musik für Violoncello in allen Varianten wird es vom 16. bis zum 25. November geben, Spielorte sind das Konservatorium, der Tschaikowskij-Konzertsaal sowie das Internationale Haus der Musik. Programm unter http://www.vivacello.com/programma.

Kinofestival
Bis zum 5. Dezember läuft im Kino Horizont, Komsomolskij Prospekt 21/10 das nun schon traditionelle Deutsche Filmfestival. Programm unter
http://www.coolconnections.ru/ru/festivals/german-film/2016/moscow.

Veranstaltungen des Goetheinstituts
Leninskij Prospekt 95a, Metro Prospekt Wernadskogo

Letzter Vortrag im Rahmen der Reihe „Kritikmaschine“ von ZEIT-Reporter und Buchautor Wolfgang Bauer am 15. Dezember:
Wolfgang Bauer, Autor des Buches „Über das Meer. Mit Syrern auf der Flucht nach Europa“, hat syrische Flüchtlinge begleitet: in ihren Verstecken in Ägypten, im Boot, auf den Straßen Europas. Im Rah-men der globalen Vortragsreihe „Kritikmaschine“ schildert er die Schicksale, die sich hinter den abstrakten Zahlen verbergen, und die dramatischen Umstände der Flucht. Ein authentisches Dokument und zugleich ein leidenschaftlicher Appell für eine humanitärere Flüchtlingspolitik.

„BioFiction – Wo endet das wirkliche Leben?“
am 3. und 4. Dezember im Meyerhold-Zentrum
Spiegeln erfundene Geschichten die eigene Wirklichkeit schärfer wider, als erzählte Biografien? Dieser Frage geht die deutsch-russische Koproduktion „BioFiction – Wo endet das wirkliche Leben?“ in einzigartiger Weise nach. Das Ensemble besteht aus vier russischen Schauspielerinnen und vier deutschen Schauspielern mit geistigen und körperlichen Besonderheiten. In ihrem Stück, das sie gemeinsam mit den Regisseuren Andrej Afonin und Gerd Hartmann entwickelt haben, spielen die unterschiedlichen Lebenserfahrungen behinderter Menschen in verschiedenen Kulturen ebenso eine Rolle, wie die Lust am Entwerfen bonbonbunter bis abgründiger Phantasiewelten. Mit Mangafiguren, halbwahren Erinnerungen und Sciencefiction-Stories hangeln sich die deutschen und russischen Performer durch Splitter ihrer eigenen Biografien, erzählen über Wünsche und Hoffnungen und tanzen sich durch ihre Jugendfilme.

Vortrag von Diedrich Diederichsen: „Postkolonial und feministisch, aber neoliberal versus sozialistisch, aber eurozentrisch…“ am 13. Dezember:
In seinem Vortrag „Postkolonial und feministisch, aber neoliberal versus sozialistisch, aber eurozentrisch. Seltsame Alternativen in der globalen Kulturpolitik am Beispiel des Streits um die Berliner Volksbühne“ berichtet der bekannte deutsche Kulturwissenschaftler, Kunstkritiker und -theoretiker Diedrich Diederichsen über einige Paradoxa kultureller und sozialer Veränderungen im Zeitalter der Globalisierung. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist der öffentlich geführte Streit um die Intendanz und Ausrichtung der Berliner Volksbühne.

„Die Wand von Christoph Schlingensief – Zwischen Realität und Phantasie“ wird in der Staatlichen Galerie an der Soljanka bis zum 18. Januar gezeigt.

Im Filmklub kann man am 8. Dezember um 19 Uhr den Film „Kaddisch für einen Freund“,
Goethe-Institut, Kinosaal.
Weitere Veranstaltungen unter https://www.goethe.de/ins/ru/de/sta/mos/ver.cfm.
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Deutsches Historisches Institut Moskau
Voroncovskaja ulica 8/7, Metro Taganskaja
http://www.dhi-moskau.org/de/veranstaltungen.html

Deutsch-Russisches Haus
Malaja Pirogowskaja 5, Metro Frunsenskaja
Veranstaltungen des Deutsch-Russischen Hauses finden Sie unter http://www.drh-moskau.ru.

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Weihnachtsmarkt im Deutschen Eck

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MosKultInfo Dezember 2016

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Filmfestival

Vom 30. November bis zum 5. Dezember findet das schon traditionelle Deutsche Filmfestival statt. Spielort ist das Kino Horizont, Komsomolskij Prospekt 21/10. Programm unter http://www.coolconnections.ru/ru/festivals/german-film/2016/moscow.