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MosKultInfo April 2021

Aktuelle Veranstaltungen

Museen

In den meisten Museen ist der Besuch zu bestimmten Zeiten geregelt, die Eintrittskarten müssen vorher für ein bestimmtes Datum und eine festgelegte Zeit erworben werden.

Neue Tretyakov-Galerie, ul. Krymskij Wal 10

Laboratorium der Zukunft. Kinetische Kunst in Russland, bis 11. Mai

Robert Falk, Retrospektive seines Schaffens, bis 11. Mai

Fantastik Plastik, bis 31. Mai

Puschkinmuseum, ul. Volchonka 12

Bill Viola. Die Reise der Seele. Videokunst, bis 30. Mai

Das Moskauer Leben des Giovanni Battista Tiepolo und seines Sohnes Giovanni Domenico, bis 1. November 2022

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STAGE4RUSSIA: Programm «April 2021»

Private Stadtrundfahrten – auf Anfrage

Sind Sie neu in Moskau oder haben Sie sich noch nie Zeit für eine ausgiebige Stadtrundfahrt genommen? Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt dafür, denn eine Stadtrundfahrt ist der beste und einfachste Weg, um einen Überblick über die Metropole mit ihren lebendigen Straßen und Plätzen, ihren geschichtsträchtigen Gebäuden und vielen ruhigen Ecken zu gewinnen. Empfehlenswert ist auch eine Lichterfahrt, eine Stadtrundfahrt am Abend durch Moskau.

Die Alte Tretjakow-Gemälde-Galerie in der Lawruschinskij Gasse sowie die Neue Tretjakowka in der Straße Krymskij Wal sind wieder im Rahmen von Führungen (geführten Touren) zu besichtigen.  Private Führungen sind von Dienstag bis Sonntag auf Anfrage möglich.

«Gemälde, die Geschichten erzählen», Führung in der Tretjakow Gemälde-Galerie (Alte Tretjakowka in der Lawruschinski Gasse) am Samstag, 24. April um 13:30 gehen wir in der Galerie spazieren. Wir sehen uns Gemälde an vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.

Dauer: etwa 1,5 Stunden (Gruppenführung / Deutsch)

«Russland verstehen», online-Vortag

am Donnerstag, 29. April um 10:00, via ZOOM, dieses Mal wird der Vortrag der Osterfeier in Russland gewidmet. Dauer: etwa 1,5 Stunden

Anfang Mai planen wir einen Ausflug nach Sergijew Possad, in das Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster. Wenn Ihr Interesse habt, schreibt uns bitte an, denn wir suchen gerade nach einem guten Termin.

Bei Interesse an den angeführten Veranstaltungen schreiben Sie bitte per E-Mail an info@stage4russia.ru oder via WhatsApp: +7 926 229 10 61. Wir übermitteln Ihnen dann den genauen Verlauf sowie die allgemeinen Informationen wie Treffpunkt, Kosten etc.

Außerdem planen und organisieren wir gerne für Sie Führungen in Moskau, Ausflüge in die Moskauer Umgebung (mit oder ohne Reiseleitung) sowie geben wir Ihnen gern Empfehlungen für Reisen in Russland und gegebenenfalls erstellen ein komplettes Programm. 

Einige Inspirationen finden Sie unter: www.stage4russia.ru

Ihr Garant für einen erlebnisreichen Aufenthalt in Moskau

Olga Varlamova & das Team

Stadtspaziergänge in Moskau

Abseits der breiten Magistralen und allseits bekannten Sehenswürdigkeiten lädt das historische, typisch russische Moskau ein, entdeckt und erkundet zu werden. In dieser lauten und hektischen Stadt gibt es charmante, oftmals versteckte und gemütliche Ecken, meine kleinen Besonderheiten, die ich Ihnen im Rahmen einer individuellen Exkursion gern zeigen möchte.

Wer also nicht nur den Roten Platz kennenlernen will, ist hier genau richtig.

Es wird Frühling in Moskau, die Schnee- und Eisreste verschwinden langsam. Und Moskau lässt sich prima zu Fuß erkunden.

NEU!

In den vergangenen Monaten habe ich neue interessante Touren vorbereitet und getestet, auf denen man das mehr oder weniger unbekannte Moskau kennen lernen kann,

beispielsweise durch die Gassen am Alten und Neuen Arbat,

hinter dem Moskauer Zoo,

zu ehemaligen Webereien in der Moskwa-Schleife im Bezirk Chamovniki, zwischen den Metrostationen Park Kultury und Sportivnaya,

zur Timirjasew-Landwirtschafts-Akademie mit nicht nur konstruktivistischen Gebäuden und

einen Teil der ersten Station des Pilgerwegs nach Sergejew Posad durch den Park an der Jausa.

Im Deutschlandjahr in Russland, das Ende September 2020 begonnen hat, werden wir deutsche Spuren in Moskau suchen und uns mit dem Wirken von Kaufleuten, Pädagogen, Unternehmern, Apothekern und Architekten deutscher Abstammung bekanntmachen. Zu ihnen gehören beispielsweise Franz Schechtel, der ein Architekt nicht nur des Jugendstils war, der Schokoladenfabrikant Theodor von Einem, der Unternehmer Ludwig Knoop oder der erste Postdirektor in Moskau Thomas Fademrecht.

Viele weitere Stadtspaziergänge in Moskaus Zentrum und auch außerhalb finden Sie unter

https://simonehillmann.wordpress.com/spaziergaenge-durch-moskau-und-mehr/ veröffentlicht.

Kontakt unter E-Mail: simonehillmann@web.de oder per Telefon bzw. WhatsApp: +7 915 242 3679

Ihre Simone Hillmann

Deutschlandjahr in Russland

Karl Hippius

Die Familie Hippius kam im 16. Jahrhundert aus Mecklenburg nach Russland.

Karl Hippius wurde 1864 in der Familie eines Chemikers geboren. Er schloss die Moskauer Kunsthochschule als Künstler-Architekt mit einer Silbermedaille ab. Anfangs arbeitete er für Roman Klein, einen bedeutenden Architekten, der beispielsweise das Puschkin-Museum und das Kaufhaus ZUM errichtet hatte. Von 1896 bis 1917 war er Stadtarchitekt und Mitglied des Moskauer Architektenvereins. 1895/96 verwirklichte er das Projekt der Umgestaltung der Fassade und des Interieurs des Teehauses der Familie Perlov in der ul. Mjasnitzkaja. Schließlich wollten die Perlovs den chinesischen Botschafter bei sich empfangen. Die neue Fassade und die ungewöhnliche Einrichtung brachten ihnen viel Kundschaft.

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Businessquartal „Novospasskij“ am Derbenjewskaja Nabereschnaja

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden in Moskau viele große Textilfabriken. Sie waren auf unterschiedliche Stoffe spezialisiert – die einen stellten Seiden-, die anderen Baumwollstoffe her. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Textilindustrie im Zuge der Industrialisierung zu einem wichtigen Wirtschaftszweig Russlands heran, der auch die soziale Entwicklung des Landes beeinflusste.

Einige Fabrikgebäude stehen auch heute noch, werden allerdings in anderer Funktion genutzt, beispielsweise die Trjochgorka-Stoffmanufaktur in der ul. Rodschelskaja 15 oder die Danilowskij Manufaktur an der Warschawskoje Chaussee. 

Die Textilfabriken wurden oft von Kaufleuten gegründet, die Erfahrungen aus Westeuropa mitbrachten oder von westeuropäischen Unternehmern.

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Moskauer Holzhäuser, Teil 7

Holzhäuser am Arbat

Mit jedem Jahr werden es weniger – die kleinen und zum Teil sehr schönen Holzhäuser begegnen uns in Moskau nur noch selten, ungefähr 150 aus dem 18. und 19. Jahrhundert soll es noch geben.

Doch sie gehören zur Geschichte der russischen Hauptstadt, lange Jahrhunderte über bestand Moskau nur aus Holzgebäuden, selbst der erste Kreml wurde aus Holz gebaut.

Im heutigen Beitrag geht es um einige Holzvillen in den Gassen am Alten Arbat.

Das schicke Haus, die „rote Villa“, auch „Schatullen-Haus“ genannt, befindet sich in der Kaloschin per. 12. Der Architekt Michail Lopyrevskij hat es Mitte des 19. Jahrhunderts im damals angesagten Empire-Stil für sich selbst gebaut. Nach seinem Tod kamen dort eine Entbindungsklinik und andere medizinische Einrichtungen unter.

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Der Tag der Kosmonauten

Am  Tag der Kosmonauten wird dem ersten bemannten Flug in das Weltall durch Juri Gagarin 12. April 1961 mit dem Raumschiff Wostok 1 gedacht.

Am 7. April 2011 erklärte auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 12. April zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt.

Seit den Tagen, als Sputnik 1 als erster Satellit die Erde umkreiste und Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum flog, wurden diese Erfolge zu einem wichtigen Teil des Stolzes und des Nationalempfindens der Russen. Wer der „kosmischen“ Route durch Moskau folgt, kann sich leicht davon überzeugen.

Das Hotel Kosmos
Das am Prospekt Mira und der Metrostation WDNCh gelegene Hotel ist das größte Russlands.
25 Stockwerke beherbergen 1 777 Zimmer. An sonnigen Tagen verwandelt sich die riesige Fassade in einen gigantischen gleißenden Stern.

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Ausflug in Richtung Rjasan

Rjasan ist eine russische Stadt rund 200 km südöstlich von Moskau an der Oka und hat ungefähr eine halbe Million Einwohner.

Im Zentrum befinden sich viele historische Sehenswürdigkeiten. Natürlich stehen viele Kirchen in der alten, 1095 gegründeten Stadt, etwa die Borisoglebski-Kirche in der ul. Sennaja 32. Sie war fast nicht geschlossen und beherbergte wichtige Ikonen aus geschlossenen Klöstern. Im Nebenaltar befindet sich ein Porzellanikonostas,

Der Kreml, dessen Geschichte bis in das 11. Jahrhundert zurückreicht, erhebt sich über dem Fluss. Seine Dominante ist die Mariä-Entschlafens-Kathedrale (1693-1699). Sie ist 72 Meter hoch und besitzt einen tollen aus Holz geschnitzten Ikonostas, der 27 Meter in die Höhe reicht. Daneben steht der sehenswerte Palast des Oleg, in dem der Bischof seine Residenz hatte. Der Glockenturm, der an der Wende zum 19. Jahrhundert von Konstantin Ton gebaut wurde, ist von fast allen Punkten der Stadt aus zu sehen. Einige kleinere Kirchen komplettieren das Ensemble des Kremls.

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