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Zu Fuß durch Moskau – Spaziergänge für Wahl-Moskauer und deren Gäste

Abseits der breiten Magistralen und allseits bekannten Sehenswürdigkeiten lädt das historische,
typisch russische Moskau ein, entdeckt und erkundet zu werden. In dieser lauten und hektischen Stadt gibt es charmante, oftmals versteckte und gemütliche Ecken, meine kleinen Besonderheiten, die ich Ihnen im Rahmen einer individuellen Exkursion (maximal 6 Personen) gern zeigen möchte.

Zu Fuß erkunden wir ursprünglichen Viertel, in welchen wir die urbanen Seiten von Moskau kennen-lernen; das wären z.B. Samoskworetschie, der Iwanowhügel, die ehemalige Deutsche Vorstadt an der Jausa mit dem Deutschen Friedhof, die Viertel rund um die Metro Tschistye Prudy, zwischen Sretenka und Lubjanka, zwischen Krasnye Worota und Baumanskaja sowie das Handelszentrum Kitaigorod und die Gassen an der Twerskaja.

Für Interessenten an Architektur bieten sich thematische Spaziergänge durch die Gassen der ul. Pretschistenka und Ostoschenka (Moskauer Architektur vom 17. bis zum 21. Jahrhundert) oder eine Tour rund um den originellen Schuchowschen Radioturm in der Nähe der Metro Schabolowskaja (Konstruktivismus) an.

Sie können auf einem Streifzug auch Moskau mit ganz anderen Augen sehen lernen –
mit den Augen von Ingenieuren – und die Spuren hervorragender hier tätiger Ingenieure entdecken.

Ein besonderes Thema für Interessenten der russischen Religionsgeschichte ist ein Besuch der Siedlung Rogoschskij posjolok, dem Hauptsitz der kirchlichen Altgläubigen am Dritten Ring.

Ein Muss sind Moskaus Märkte, seien es die Obst- und Gemüsemärkte wie der Danilowskij oder der Preobrashensky Markt oder die Volkskunst-, Kirchen- und Handarbeitsmärkte wie „Formula rukodelija“ oder „Ladja“.

Auch an die Kinder wird gedacht – mit kleinen Schritten durch eine große Stadt gehen wir auf Entdeckungsreise durch alte Stadtviertel. (für Kinder im Alter zwischen 5 und 13 Jahren, mit Begleitung)

Ausführlicher unter
https://simonehillmann.wordpress.com/spaziergaenge-durch-moskau-und-mehr/

Neue Termine im August

Mittwoch, 15. August, 12 Uhr, Spaziergang um den Platz der drei Bahnhöfe

Donnerstag, 16. August, 10 Uhr, Architektur in den Gassen der Pretschistenka und Ostoschenka

Anmeldung unter
E-Mail: simonehillmann@web.de oder Telefon: +7 917 505 8862

Ich freue mich auf Sie, Simone Hillmann

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MosKultInfo Juli/August 2018

 

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen
Multimediaart-Museum
In diesem Museum in der ul. Ostoshenka 16 werden immer interessante (Foto)-Ausstellungen gezeigt, aktuell beispielsweise Fotografien aus Japan.

Volkskunstmuseum
Das Volkskunstmuseum, ul. Delegatskaya 3, wartet mit Ausstellungen auf, die in der Mehrzahl dem russischen Alltagsleben gewidmet sind. Die neue ständige Schau beschäftigt sich mit dem Russischen Stil. Weiterlesen …

Wohin mit Kindern im Moskauer Sommer?

Moskau verändert sich – immer mehr wird dafür getan, dass die Menschen sich hier mehr und mehr wohlfühlen können. Auch Eltern mit Kindern profitieren davon.

Vor allem in den Parks hat sich viel getan. Jeder war bestimmt schon im Gorkipark mit seinen vielen Attraktionen, Sportmöglichkeiten und neu gestalteten Spielplätzen. https://parkseason.ru/parki-moskvi/park-gorkogo/ Weiterlesen …

Atom im Gorkipark

Seit einiger Zeit steht neben der Garash im Gorkipark die Rekonstruktion des „Atoms“ von Wjatscheslaw Kolejtschuk, einer der Schlüsselfiguren der russischen kinetischen Kunst.
Das 13 Meter hohe Atom wurde auf Bestellung des Instituts für Atomenergie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR im Jahr 1967 aus Anlass des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution geschaffen. Seine effektvolle und scheinbar einfache Konstruktion war in Wirklichkeit vom technischen Standpunkt aus ziemlich schwierig zu realisieren. Zentrales Element ist ein Gebilde aus Metallröhren, die durch den Wind in Bewegung geraten. Dem damals 26-jährigen Künstler halfen seine Frau Maria und der Ingenieur Gennadij Rykunow. Vor allem abends beeindruckt die Installation, die bis zum Ende des Sommers dort stehen soll.
Extra für das Kunstobjekt wurde eine neue Musik (die ursprüngliche ging verloren) für das Ovaloid, ein Instrument, das Kolejtschuk selbst erfunden hat, komponiert.
Wjatscheslaw Kolejtschuk erlebte die Fertigstellung des „Atoms“ leider nicht, er starb Anfang April diesen Jahres.

Ehemalige Brauerei

In der Nähe des Hotels Ukraina befindet sich unter der Adresse Kutusowskij Prospekt 12 ein ehemaliges Industriegebiet – die Trjochgorka-Brauerei. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und gehört zu den ältesten Moskauer Brauereien. Weiterlesen …

Patriarchenhaus

Auf Geheiß des Moskauer Metropoliten Wladimir begann man 1901 mit dem Bau eines religiösen Zentrums. Das Grundstück gehörte der Gesellschaft der Liebhaber religiöser Aufklärung, sie zog dann auch in das Haus ein, außerdem noch andere orthodoxe Vereinigungen. Weiterlesen …

Armenische Botschaft

Vor einigen Wochen hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung die Armenische Botschaft zu besuchen.
Auf dem Territorium rund um die heutige Botschaft Armeniens, Armyansky Pereulok 2, lebten schon seit dem 16. Jahrhundert Armenier. In der Mitte des 18. Jahrhunderts kam Lasar Lasarjan, der Herkunft nach Armenier, nach Russland und baute eine Papier- und Seidenproduktion auf. Erfolg hatte er auch mit Bergwerken. Er gehörte damals zu den reichsten Unternehmern Moskaus, änderte seinen Familiennamen zu Lasarjew ab und kaufte das Anwesen in der damaligen Stolpovskij Gasse. Weiterlesen …

Buchtipps

„Der Tänzer“ von Colum McCann

Colum McCann führt uns in seiner Geschichte über das Leben des Ausnahmetänzers Rudolph Chametowitsch Nurejew in die Zeit beginnend in den Nachkriegsjahren der Sowjetunion bis in die 90er Jahre quer durch Europa und Amerika.

Nurejew – 1938 in der Nähe von Irkutsk geboren – wächst in einem kleinen Ort in der Nähe der Stadt Ufa auf. Schon als kleiner Junge begeistert er sich für den Tanz – glänzte in einer Volkstanzgruppe. Durch die freundschaftliche, fast mütterliche Fürsorge der früheren Ballerina Anna, die mit ihrem Mann nach Ufa verbannt wurde, entwickelt Rudi (wie er von allen genannt wird) sein Talent und die Freude am klassischen Ballett. Anna vermittelt ihm die Technik, aber auch die Begeisterung für den Tanz. Sie glaubt an ihm. Im Alter von 17 Jahren kandidiert Nurejew für eine staatliche Ausbildung an der Ballettschule in Leningrad – gegen den Widerstand seines Vaters. Dort schaffte er es durch Ehrgeiz und Hartnäckigkeit bis in die Meisterklasse von Alexander Puschkin. Die Leningrader Zeit ist geprägt von einer stetigen Konfrontation mit der Ballettleitung. Nurejew gefährdet durch seine provinzielle und egozentrische Art sogar seine Ausbildung. Seiner damaligen Ballettlehrerin Natalja Dudinskaja verdankt er seinen weiteren Werdegang und das Privileg zu Auslandsreisen. Weiterlesen …

Ausflug in Richtung Osten

Ein verlängertes Wochenende nutzten wir, um in ein Zentrum der Lackminiaturen- und Ikonenmalerei zu fahren. Erste Station war Cholui, ein kleines Dorf ca. 330 km östlich von Moskau entfernt. Dort hält sich eine kleine Fabrik aus Sowjetzeiten am Leben, in der Schatullen bemalt werden. Sie wurde 1934 gegründet. Weiterlesen …