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Parade zum 9. Mai

Morgen Abend, Donnerstag, 27. April, findet das erste abendliche Training für die Parade statt. Es beginnt um 22 Uhr, die ganze Technik rollt vorher über folgende Strecke улица Баррикадная — улица Садовая-Кудринская — улица Большая Садовая — Триумфальная площадь — улица Тверская — Манежная площадь — Красная площадь, um danach wieder stadtauswärts zu fahren über Васильевский спуск — Кремлевская набережная — Боровицкая площадь — улица Моховая — улица Воздвиженка — улица Новый Арбат — Новинский бульвар — улица Баррикадная — улица Красная Пресня – wer also zuschauen will, sollte die Gelegenheit nutzen.

Kirschblüte

Am 28. April öffnet der Japanische Garten im Botanischen Garten, Metro Wladykino,  seine Pforten für die Besucher, denn um diese Zeit beginnt die Sakura zu blühen – ein Stückchen Japan in Moskau. Sakurabäume stehen ebenfalls am Haupteingang der Moskauer Lomonossow-Universität, sie waren ein Geschenk Tokios. Auch im Apothekergarten am Prospekt Mira und im Biruljewskij Park sind Sakuras zu finden.

Im Apothekergarten läuft bis Juni außerdem ein Blumenfestival.

Maifeiertage

Festival „Moskauer Frühling“ vom 28. April bis zum 7. Mai

Im Zentrum der Stadt finden Konzerte statt, Theateraufführungen, Workshops, Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen.

Im Rahmen des Festivals „A Capella“ gibt es viele Konzerte in verschiedenen Musikrichtungen. Programm unter https://acappella.moscow/

Veranstaltungen um den 9. Mai herum

In allen Stadtteilen beginnen nach den Nachmittagsveranstaltungen um 19 Uhr Konzerte und um 22 Uhr startet das große Feuerwerk.

Täglich vom 1. bis zum 9. Mai wird auf dem Manegenplatz die Lichtshow „Die Briefe des Sieges“ gezeigt.

Kreativwerkstatt Fenstermalbilder

Am Wochenende 29./30. April startet in „Saleskaja“ die erste Veranstaltung im Rahmen unserer Kreativwerkstatt. Mit der einfachen Technik von Window-Сolor könnt ihr Fenster, Fliesen, Spiegel, Windlichter und andere Haushaltsgegenstände mit glatten Oberflächen gestalten.

Großes zeichnerisches Können ist dafür nicht erforderlich, diverse Ausmalbilder dienen als Vorlagen. Wir haben bereits zahlreiche Bilder vor Ort, ihr könnt gern auch selbst welche mitbringen oder aber wir drucken nach eurem Wunsch weitere Vorlagen nach entsprechender Internetsuche.

Ihr seid herzlich eingeladen zum Kreativwochenende in „Saleskaja“, es erwartet euch eine Mischung aus Entspannung und Anregung in und aus der Natur und Selbstgestalten.

Weitere Infos unter http://saleskaja.com/kreativ.htm.

Kosten pro Person: 4700 RUBEL, zahlbar vor Ort oder per Vorabüberweisung

(enthalten: 1 Übernachtung in beheizter Bytovka, Vollverpflegung, Pauschale für Material)

Keine Mindestteilnehmerzahl, maximal 5 Teilnehmerinnen

Anreise: Samstag, 29.04.2017, bis spätestens 11.30 Uhr,

Abreise: Sonntag, 30.04.2017, ab 15.00 Uhr

Rückfragen und Anmeldung unter:  kontakt@saleskaja.com

Wochenendmärkte

Seit Anfang April gibt es mehr als 100 Wochenendmärkte in Moskau, die genauen Adressen sind hier aufgeführt:

http://msk.mr7.ru/spisok-yarmarok-vyhodnogo-dnya-v-moskve-v-2017-godu/

MosKultInfo April 2017

MKI-62

Termine und Veranstaltungen

Ausstellungen und Festivals

Park der Geschichte Russlands
Wer sich näher mit der Entstehung und Entwicklung Russlands auseinandersetzen möchte, ist im Pavillon 57 auf der WDNCh genau richtig. Drei Ausstellungen zeigen gegenwärtig von Dienstag bis Sonntag die Geschichte Russlands bis 1945 – Die Epoche der Rurikiden, Die Epoche der Romanows und die Geschichte von 1917 bis zum Ende des Großen Vaterländischen Krieges. Die vierte Exposition – die Geschichte von 1945 bis zum Jahr 2000 – wird 2017 auf der WDNCh eröffnet.
Die Ausstellung veranschaulicht sehr ausdrucksvoll mit interaktiven Bildern, Mediabüchern und Filmen sowie vielen Texten und auch auf Englisch (es gibt zusammenfassende Texte auf Englisch, die Filme laufen mit englischen Untertiteln und einen Audioguide gibt es in englischer Sprache), wer welchen Einfluss auf das Russische Reich hatte, welche Kriege geführt wurden, welche Feinde Russland hatte usw. Interessant ist dabei, welches Geschichtsbild vermittelt wird – auch gerade deswegen, weil wir in Deutschland solche propagandistischen Geschichtsshows seit siebzig Jahren nicht mehr kennen.
Weitere Informationen unter http://vdnh.ru/events/vystavki/obrazovatelno-vystavochnyy-kompleks-rossiya-moya-istoriya-/. Weiterlesen …

Ostern in Moskau

Ostern zu feiern hat in Russland eine lange Tradition. Schon vor hunderten von Jahren wurde vor Ostern für Bedürftige gesammelt und Osterbasare veranstaltet. Am Ostersonntag gingen Kinder und Erwachsene zum Ball, Ausstellungen wurden organisiert, Theateraufführungen, in den Kirchen standen lange Tische, an denen man gemeinsam aß.
Für die orthodoxen Russen beginnt die Osterfeier mit einem Gottesdienst in einer der Kirchen. Im Zentrum Moskaus stehen große Bildschirme, auf denen der feierliche Gottesdienst in der Christi Erlöser Kirche übertragen wird. Danach setzt man sich an den Festtagstisch und besucht sich gegenseitig mit einem Korb voller bemalter Eier.
Die wichtigsten Ereignisse kann man am 16. April, also am Ostersonntag auf dem Twerskoy und Teatralnaya Platz erleben. Dort kann man die bedeutendsten Kirchen der Welt als Modell bewundern.
Das Osterfestival http://www.easterfestival.ru/info/press/news/1971/ ist in diesem Jahr dem 135. Ge-burtstag Igor Strawinskijs gewidmet. Verschiedene Konzerte in der russischen Hauptstadt und anderen Städten umfassen klassische, Chor- und Kammermusik, dargeboten von berühmten Orchestern und Chören. Programm unter http://www.easterfestival.ru/info/2017/program/?Type=3
Nach Ostern feiern alle auf den hauptstädtischen Straßen, in Einkaufszentren und den Moskauer Parks, wo das Festival Moskauer Frühling unter dem Motto „Auftritt A CAPELLA“, das vom 28. April bis zum Tag des Sieges dauern wird, stattfindet. Infos unter https://acappella.moscow/.
Das Festival „Ostergeschenk“ läuft vom 12. bis zum 23. April. Überall im Zentrum und in den Parks werden Glocken erklingen, gibt es Ausstellungen, Konzerte und Vorträge.

Glockenläuten an Ostern

Im vorrevolutionären Moskau gab es eine schöne Tradition – in der Woche nach Ostern konnte jeder Bürger auf den Glockenturm steigen und die Glocken läuten. Der vollklingendste Ton kam von der großen Glocke auf dem Glockenturm Iwan der Große im Kreml, sie erklang in der Osternacht als erste. Bei guten Wetterbedingungen war sie in einer Entfernung bis zu dreißig Werst zu hören, also ungefähr bis zur heutigen MKAD. Gegenwärtig ist die Glocke „Zar“, die 2003 im Kloster von Sergeyev Posad aufgehängt wurde und die 72 Tonnen wiegt, die größte in Russland.
Mit der Annahme des Christentums erschienen auch die ersten Glocken in Russland. Sie werden erst-mals in einer Chronik im Jahr 988 erwähnt. Die Glocken sind das einzige „musikalische Instrument“ des russisch-orthodoxen Gottesdienstes.

Moskaus Fliedergarten

Auf der Basis einer Baumschule, die 1954 gegründet wurde und in der der sowjetische Biologe Leonid Kolesnikow über dreihundert Fliedersorten züchtete, wurde 1975 der Fliedergarten angelegt. Er bekam für seine Züchtungen sogar den Stalinpreis. Kolesnikows Fliedersorten blühen in Washington auf dem Kongressplatz und im königlichen Garten des Buckingham Palasts in London.
Der Fliedergarten befindet sich im Osten Moskau an der Gabelung Sholkovskoye Chaussee/Sirenevy bulvar, der so heißt, weil damals jeder Schüler seinen Fliederbusch pflanzte.
In den achtziger Jahren riss man einen großen Teil des Flieders heraus, um eine Fußgängerzone anzulegen. Er geriet dann in Vergessenheit, sollte sogar bebaut werden, was die Anwohner aber verhindern konnten. Auf ihre Initiative geht auch die Rekonstruktion des Gartens zurück.
Nachdem der Park in den letzten Jahren etwas heruntergekommen wirkte, wurde er nun wieder in Schuss gebracht – neu gepflastert, neue Laternen, Blumenbeete wurden angelegt und Bänke aufgestellt. So ist der Fliedergarten eine kleine grüne Oase neben der lauten und mit Autos überfüllten Sholkovskoye Chaussee und der Duft der Fliederblüten verbreitet sich im Mai über den gesamten Bezirk.

Die Zentrale Banja in Moskau

Nachdem die alte Zentrale Banja 1737 abgebrannt war und das Publikum von da an die Sandunowskie Bani besuchte, unterstützte im 19. Jahrhundert der bedeutende Unternehmer Chludow das Projekt des berühmten und teuersten Architekten Eibuschitz, an gleicher Stelle wieder eine Banja unter dem Namen Kitaisker zu errichten. Weiterlesen …